Linux als iTunes Music Server

Wer einmal iTunes benutzt hat, ob unter Windows oder MacOS, dem wird die Möglichkeit aufgefallen sein, die eigene Musikbibliothek im Netzwerk frei zu geben. Diese Technik ermöglicht es, dass sich iTunes-Programme auf Rechner im gleichen Netz automatisch finden und sich gegenseitig Ihre Titellisten mitteilen und auf Wunsch auch Titel übers Netzwerk streamen. Die Servertechnik die Apple hierbei benutzt ist nun in Form des daapd auch für Linux verfügbar.

Auf der Webseite des daapd finden sich neben dem Sourcecode auch fertige Pakete für verschiedene Distributionen. Nötig für die Installation des Digital Audio Access Protocol Daemon (daapd) ist Apples implementation der ZeroConf-Technologie, Rendezvous BonJour genannt, die dafür sorgt das die Rechner im Netzwerk sich gegenseitig finden und Ihre Dienste bekanntmachen.
Nach der Installation sollte man in der Config-Datei /etc/daapd.conf noch den Servernamen und das Verzeichnis angeben unter dem die MP3s zu finden sind. Nun kann der Server mit /etc/init.d/daapd start gestartet werden.
Sofort sollten alle iTunes-Clients (im Subnetz) den Server finden und benutzten können. Der einzige Wehrmutstropfen dabei: Es gibt zur Zeit noch kein Programm für Linux das als Client zu diesem Server kompatibel wäre.

Have fun!

Kommentar hinzufügen 09.07.2004

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